Schwedische Sängerin stimmt auf Roger Cicero bei den Monschauer Festspielen ein 

Foto: Manfred Pollert

„Elch Pop“ mit Pia Fridhill 

Vor dem Ausnahmesänger kommt die Ausnahmesängerin. Mit ihrer grandios wandelbaren Stimme wird die Interpretin Pia Fridhill am Donnerstag, 6. August, um 20 Uhr einen stimmungsvollen Abend auf der Open Air-Bühne der Burg Monschau einleiten, den Roger Cicero bei den Monschauer Festspielen 2015 ab 20.30 Uhr mit englischen Jazz-Standards, Klassiker und Cover im außergewöhnlichen Gewand beenden wird.

Ohne Allüren, sympatisch und ganz nah am Publikum wird die schwedische Musikerin Pia Fridhill  den Besuchern ihre atmosphärisch dichten Eigenkompositionen präsentieren. Die Sängerin, die aus Schweden stammt und in der Eifel lebt, breitet auf der Monschauer Burg ihre erstaunlichen Klangwelten mit Puzzleteilchen aus unterschiedlichsten Stilrichtungen aus. Bossa, Swing, Blues, West-Coast, Pop, Chanson, Folk & Funk fusionieren bei ihr zum selbst erfundenen Genre “ElchPop” - eine augenzwinkernde Zusammenfassung, passend zu Fridhills gelegentlichen Ausflügen in die schwedische Volksmusik.

Mit Charme, Witz und virtuoser Spielfreude dürfen sich die Besucher durch hinreißende Musik und gehaltvolle Texte von Pia Fridhill verzaubern lassen. Anschließend wird um 20.30 Uhr Roger Cicero die Monschauer Burg als stilvolle Bühne mit edlem Ambiente für einen ganz besonderen Jazz-Abend nutzen.

Karten für den Abend mit Pia Fridhill und Roger Cicero bei den Monschauer Festspielen 2015 gibt es im Vorverkauf bei der Hotline der Monschau Touristik unter  024 72 / 80 48 28 oder 0 24 72 / 80 48 0 und in allen Ticketshops der Region.

 

"fridhill & friends" - starkes Eröffnungskonzert im Nettersheimer Holzkompetenzzentrum 

Christina Lux(von Anja Raith) Nettersheim darf sich über ein weiteres kulturelles Highlight freuen, nachdem der Probelauf zur geplanten Konzertreihe "fridhill & friends" gleich die hoffnungsvollsten Erwartungen erfüllte. Was die in Kall lebende schwedische Sängerin Pia Fridhill mit Unterstützung zahlreicher Freunde und Fans hier auf die Beine gestellt hat, war beste Unterhaltung und die über hundert Gäste dankten es ihr mit Standing Ovations.

Zunächst trat die von ihr eingeladene Christina Lux auf. Schon optisch und erst recht musikalisch erinnert diese Singer-Songwriterin an die frühe Joni Mitchell. Und das will etwas heißen, denn das Gitarrenspiel hat sie sich nach eigenem Bekunden autodidaktisch beigebracht. Was sie den drei „Blonden und der Brünetten" (Gitarren) entlockt, ist hochklassig. Vom zarten Flagolett über jazzig gezupfte Passagen bis hin zum knalligen Akkord reicht ihre Bandbreite. Sie umspielt damit treffsicher ihre Eigenkompositionen, hierunter zarte Balladen, wie z.B. das in Deutsch gesungene sehr romantische „Wenn du das Meer wärst", und fetzige Stücke, die gerne auch mal einen politischen Inhalt haben dürfen, wie etwa ihr englisches „Arms wide open".

Nach der Pause, in der es im Foyer neben alkoholfreien Getränken auch ausgewählte Weine zu kosten gab, betrat dann Pia Fridhill die Bühne. Sie hatte noch keinen Ton gesungen, da hatte sie schon Kontakt zum Publikum aufgenommen und dank ihres Humors und ihrer Ausstrahlung die Zeichen für die weitere Veranstaltung gesetzt. Die ersten drei Stücke aus ihrer neuen CD folgten diesem Faden. Ein schöner leichter Swing zu Beginn, das musikalische Abstreifen des Winterschlafs danach und schließlich ein keckes Lied über ihre alte Heimat Schweden, bei dem es darum geht, das schwedische Männer nur ungern reden. „Dagegen sind die Eifler direkt weltoffen" kommentierte sie und hatte die Lacher damit auf ihrer Seite.Im weiteren Konzert stellte Pia Fridhill ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Bei einem Stück griff sie sogar zur Blues-Harmonika, ließ ansonsten aber den instrumentalen Teppich für ihren Gesang von ihren exzellenten Begleitern weben. Jens Hoffmann, Ehemann und kongenialer Mitkompositeur und Texter, holte aus seiner Akustikgitarre alles heraus. Keyboarder Stefan Michalke ist in der Band auch für die Arrangements zuständig. Und - Last but not least! - gibt es da noch den Cellisten David Andres, der sein Instrument sehr variabel einzusetzen vermag, mit seidenweichem Strich in den Balladen und hart gezupft in den fetzigeren Passagen.

Dieses Quartett mit seiner lebensfrohen Frontfrau macht einfach Spaß und man darf sich in Nettersheim auf weitere Konzerte freuen, wie das am 7. Nov. mit der kalifornischen Sängerin und Bassistin Kristin Korb. Die Konzerte sollen auch anderen Performern ein Forum bieten, um handgemachte Musik ohne Effekthascherei zu präsentieren vor einem erwartet aufgeschlossenen neugierigen Publikum. „Thank you for the music" mit diesem einzigen Cover-Song verabschiedeten sich alle Künstler gemeinsam von der Bühne und das Publikum stimmte gerne auch tanzend mit ein.

 
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Pia Fridhill Quintett bei der Monschau Klassik 2015

Burg Monschau, Monschau

Wir sind von 20.00 bis 20.35 Uhr die Vorgruppe zu Roger Ciceros Jazz Experience bei den Monschauer Festspiele 2015!

37,80 - 47,90 Euro

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Pia Fridhill Quartet auf Gut Panker

Gut Panker, 24321 Panker

„Sommerabend“ Elchpop – Shopping – Abendbrot

Eintritt frei

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